Angst vor Hunden

Hallo Ihr Lieben,

ich bin vor einigen Monaten von einem Hund übels gebissen worden. Seit dem habe ich Angst vor Hunden. Ich traue mich kaum draußen zu Laufen. Heute habe ich es wieder probiert. Aus einem Auto lies eine Frau zwei große Hunde raus, die gezielt auf mich zu gelaufen kamen. Ich bat die Frau die Hunde zu rufen. Sie weigerte sich, die sind harmlos, ich sagte, dass ich gebissen worden und Angst habe. Das könne sie nicht wissen, dann sollte ich besser zu Hause bleiben. Ich war sprachlos. Auch die anderen Personen zeigten mir einen Vogel. Ich wäre gestört. Das sollten nicht die Hunde ausbaden.

Ich bin absolut frustriert, über so ignorantes Verhalten und diese negativen Erfahrungen mit Hundebesitzern häufen sich. Eine Frau sagte mir, dass ich lernen müsste selbst einzuschätzen, ob ein Hund eine Gefahr für mich darstelle. Sie würde ihre Hunde nie anleinen, wenn jemand kommt. Die Hunde müssen sich entwickel können. Ich bin dann immer innerlich entsetzt. Diskussionen mit Hundebesitzern haben keinen Sinn. Das habe ich schon festgestellt. Ich bin am Ende mit meinem Latein. Was macht ihr, um Hunde von euch fernzuhalten, die nur mit dir spielen wollen, wo der Hundebesitzer nicht in der Nähe der Hunde weilt, oder bin ich selber schuld, dass ich gebissen worden bin, wie die HUndebesitzerin damals sagte. Ich sei zu schnell gelaufen, der Hund habe sich erschreckt und deswegen mich gebissen. Das der Hund mich unvermittelt aus einem Feld kommend angegriffen hat, störte sie nicht.
 

LaufForestLauf

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Zur eigenen Beruhigung gibt es Hundeabwehr die man mit sich führen kann.
Im Kampfkunstforum gibt es diverse Themen die sich um Hundeabwehr drehen, hier mal nach lesen.
https://www.kampfkunst-board.info/

Was Hundebesitzer angeht bin ich auf diese auch nicht mehr gut zu sprechen, ich wohne in der Innenstadt und würde gerne jendem Hundebsitzer der seinen Hund an hauswänden gassieführt eine rein haun.
Übdigens ein Tipp aus dem Kampfkunstboard ist, wenn der Hund dumm kommt, dem besitzer ein gehörige zu schallern, so wegen dem Lernefekt, bzw. die Besitzer müssen sich entwickeln.

Zu dir, du bist wohl an einem Punkt der Angst aus dem du alleine nicht so einfach raus kommst. Ich würde mir Hilfe suchen, Pychologe, Selbshilfegruppe ö.äh. Wenn du meinst es selbst in den Griff zu bekommen, geh zu einer Hundeschule und frage die Besitzerin ob du versuchen darfst ohne Hund mit ddran teil zu nehmen, um Hunde kennen zu lernen. In der Hundeschulenumgebung sind Hunde meistens extrem entspannt gegenüber Menschen.

Bei mir in der Umgebung gibt es ein Grundstück da ist ein großer Schäferhund drin, der Zaun ist extra erhöht, der Hund rennt immer mit und Bellt wie sau. Ich erschrecke mich jedes mal. Da ich es weis, laufe ich auf der anderen Seite vorbei.
Begegne ich dem Hund und der Beitzerin außerhalb, ist die Besitzerin immer extra aufmärksam und der Hund muß jedes mal Sitz machen bis ich vor bei bin - Sehr Vorbildlich.
Andere machen es genau so, denn der Hund entwickelt sich nicht wenn er ins Bein beisst, sondern wenn er auf den besitzer hört!

Ich sehe Hunde auch immer schon von weitem und beobachte dann die Besitzer beim näherkommen. Wenn der Besitzer nur auf sein Handy schaut bin ich auch nervös beim vorbei laufen.
In gwisser weise muß man das Aushalten.

Wenn der Hund beisst, drauf hauen und danach den beitzer anzeigen, rigeroß.
 
Mein einziger Trost ist, dass ich nicht die einzige bin, die mit ignoranten Hundebesitzern zu tun hat. Selbst bei Bekannten treffe ich auf merkwürdige Aussagen. Ein Bekannter hat einen kleinen Hund, mit dem er im Dorft stets ohne Leine spazieren geht. Ich sagte ihm, dass er doch so nicht kontrollieren könne, wenn der Hund einen Haufen im Vorgarten anderer Leute machen würde. Da sagt er doch zu mir: Mir egal, ich kriege das nicht mit und wenn viel Gestrüpp im Garten ist, sehen es die Besitzer auch nicht. Ich finde diese Einstellung merkwürdig.

Meine Nachbarin ging spazieren, als sich plötzlich knurrend und bellend ein großer schwarzer nicht angeleinter Hund ihr in den Weg stellte. Die Hundebesitzerin war wie immer nicht in der Nähe. Meine Nachbarin sagte, dass sie Angst hätte und ihn anleinen sollte. Darauf die Hundebesitzerin: Sie hätten keine dunkle Sonnenbrille tragen sollen, mein Hund hat sich deswegen erschreckt. Meine Nachbarin sagte, dass sie das nicht in Ordnung findet und die Erklärung für das Anbellen und Knurren nicht herhalten könne. Darauf die Besitzerin: Wenn sie solche Angst haben draußen rumzulaufen: einfach zu Hause bleiben. Dann passiert ihnen auch nichts. Meine Nachbarin ist darauf voll ausgeflippt und hat ein Schimpftirade auf die Hundebesitzerin losgelassen.
 
Bis vor diesem Tag hatte ich nie Angst vor Hunden. Ich bin selbst mit Hunden aufgewachsen, mochte Hunde auch. Ich habe selber keinen Hund, weil ich zu beengte Wohnverhältnisse habe und auch sonstige Verpflichtungen in dem Zusammenhang nicht möchte (Hundesteuer, Haftfpflicht, Gassi gehen, Haufen wegmachen, gute Erziehung etc.) Seit diesem Tag mache ich einen großen Bogen um Hunde, egal, ob klein oder gross. Mein Herz klopft wie verrückt, wenn ich Hunde nur sehe und wenn ich Gebelle höre, wollen meine Beine schon das Weite suchen. Bin immer wachsam, wenn Besitzer mit Hunden mir begegnen. Früher wollte ich auch die Hunde streicheln. Will ich heute nicht mehr. Zum Teil schaue ich Hundebesitzer nur aggressiv an, wenn diese ihre Hunde an der Leine nicht kurz fassen und ich deswegen von dem Fußgängerweg auf die Straße ausweichen muss. Ich laufe mittlerweile nur Strecken an viel befahreren Straßen, diese Wege meiden die Hundebesitzer.

Die Ironie ist, dass ich vor einigen Wochen eine Arbeitstelle angetreten habe, wo Kunden mir öfter Hundebisse melden. Eine Tendenz hat sich heraus kristallisiert: Die Gebissenen bekommen von den Hundebesitzern meistens eine Mitschuld angelastet. Radfahrer ist zu nah oder zu schnell an dem Hund vorbei gefahren, Fußgänger zu nah am Hund vorbei gegangen, Läufer zu schnell, Hund hat sich erschreckt, Hund harmlos, hat noch nie jemanden gebissen.

Ich habe zunächst gedacht, dass die Hundebesitzerin, deren Hund mich beim Joggen ohne ersichtlichen Grund mehrfach in Beine, Arme und Hände gebissen hat, nur eine Ausnahme war und manch ein Hundebesitzer doch Mitgefühl aufweist mit dem Geschädigten. Leider bestätigen mir Gespräche mit den Betroffenen, dass dies nicht der Fall ist. Die Hundebesitzerin hat sich auch nicht entschuldigt und stattdessen gemeint, ich solle mir ein paar Pflaster auf die Wunden machen. Sie war empört, dass ich darauf bestand die Polizei einzuschalten. Sie wollte mich nicht zum Arzt fahren, das haben die Polizisten gemacht. Auch war sie empört darüber, dass der Polizist ihr eine Standpauke hielt. Die Polizisten haben ihr auch gesagt, dass mir Schmerzensgeld zusteht und Anzeige gemacht wird. Sie könne nichts dafür, dass ich gebissen worden wäre, der Hund habe noch nie jemanden gebissen, ich sei einfach zu schnell unterwegs gewesen und das habe ihren Hund iritierrt. Der Polizist meinte, so eine merkwürdige Argumentation sei befremdlich. Sie sei die Halterin und somit auch dafür verantwortlich. Die uneinsichtige Reaktion der Hundebesitzerin hat die gesamte Situation innerlich noch für mich verschlimmert.

Ich wünsche mir einen Hundebesitzer, der in so einer Situation sich einfach anständig verhält, seiner Verantwortung gerecht wird, in dem er den Hund anleint bzw. so im Griff hat, dass er für die Allgemeinheit keine Gefahr darstellt. Einfach Rücksichtnahme. Es gibt Leute, so wie ich, die keine Hunde mögen. Das sollte akzeptiert werden und ich will auch von keinem Hund mehr beschnüffelt, angesprungen oder angebellt werden. Ich will auch nicht mit einem Hund spielen, das ist das Hauptargument der Hundebesitzer: der ist harmlos, der will nur spielen, aber
ich nicht. So genug damit. Irgendwie muss ich damit nun leben.
 

lucymatz

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ich persönlich liebe Hunde und finde es ganz schlimm, wenn die Besitzer Ihre Tiere so erziehen bzw. gar nicht erziehen und Menschen dann darunter leiden. So eine Angst bekommt man nicht mal eben wieder weg. Traurig einfach .
 
Leider gibt es auch im Ausland unmögliche Hundebesitzer. Ich sass mit meiener Familie an einer Bucht. Dort gab es Hinweisschild, dass Hunde grundsätzlich anzuleinen sind und nicht ins Wasser dürfen. Neben uns kam eine französiche Familie mit einem großen Hund, der natürlich nicht angeleint war und im Wasser Stöckchen holen durfte.
Ich sagte zu meinem Mann, lass uns gehen, der Hund wird gleich bei uns sein. Mein Mann meinte, dass ich nicht übertreiben sollte mit meiner Anti-Hunde-Einstellung. Ich hatte es noch nicht ausgesprochen, kam der Hund aus dem Wasser, sprang zwischen meinem Mann und und mir, schüttelte sich, so dass unsere Sachen voll Sand und Dreck und auch alles nass war.

Plötzlich machte der Hund einen Satz auf meinen Sohn und schnappte ihm das Baguette, was er in der Hand hielt weg. Die französiche Familie lachte aus vollem Herzen, keine Entschuldigung, kein Rufen des Hundes. Mein Sohn war so sauer auf den Hund, dass er ihm einen Fusstritt gab und dieser ins Wasser fiel. Das fand der französiche Hundebesitzer nicht so toll und kam in unsere Richtung. Er stolperte und fiel hin. Ich habe dann schallend gelacht. Auch, wenn das nicht nett von mir war. Schadenfreude gehört sich nicht. Vielleicht hat er sich ernsthaft weh getan. Dies war mir in dem Moment ehrlich gesagt egal.

Somit bleibt man selbst im Urlaub von solchen Ereignissen nicht verschont.
 

Marie.Orsem

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Ja hatte auch schon eine schreckliche Vorfälle, wurde mal von einem kleinen Kläffer in die Wade gebissen und er hat sich da richtig fest gebissen.

Ist jetzt schon etwas länger und ich onnte meine Angst vor Hunden wieder überwinden aber mal so aus allgemeinem interesse:

kann man für sowas schon Schmerzensgeld bekommen?
https://www.bussgeldkataloge.de/schmerzensgeld/

Denke immer dass ist sowsas weit entferntet aber für was soll sowas sonst dienen?
 
Ich habe Schmerzensgeld bekommen, aber nur weil ich hartnäckig geblieben bin. Nach der Hundehalterin habe ich maßlos übertrieben. Die blutenden Bisswunden waren in ihren Augen nur harmlose Schrammen. Meine Laufkleidung, die zum Teil auch beschädigt war, sollte ich zum Schneider bringen. Würde nicht viel Kosten, sagte sie. Dem Polizisten sagte sie, dass heute alles so übertrieben würde. Direkt immer Polizei, Anwalt und Schmerzensgeld. Früher hätten ein Händeschütteln und eine Entschuldigung ausgereicht. Ihr mangelndes Mitgefühl erschreckt mich heute noch.

Ich hatte Glück, dass der Hund neben den Sehnen in meine Hände gebissen hatte.Wäre wohl schlimmer gekommen, wenn er diese erwischt hätte. Der Heilungsprozess war schmerzhaft. Trotz Medikamente, hatte ich 14 Tage Schmerzen und zum Teil Probleme meine Finger entsprechend zu bewegen. An Laufen war nicht zu denken. Wade und Oberschenkel schmerzten, obwohl es nur Fleischwunden waren.
 
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