Bei Wettkampf (Marathon): Langsam angehen oder direkt Knallgas?

Catwoman

run.de Promi
Wie macht ihr das eigentlich direkt von Anfang an voll loslaufen oder erst langsam und dann schneller?

Ich laufe also direkt voll los und probiere dann das Tempo zu halten. Eine Unterhaltung führen kann ich nicht bei übrigens all meinen Läufen nicht ob kurz oder lange Distanz.
Konnte ich noch nie außer beim Spaziergang dann kann ich ein Gespräch führen.

Schneller werde ich auch nicht eher langsamer [emoji19]


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Joker

run.de Promi
Wie macht ihr das eigentlich direkt von Anfang an voll loslaufen oder erst langsam und dann schneller?

Ich laufe also direkt voll los und probiere dann das Tempo zu halten. Eine Unterhaltung führen kann ich nicht bei übrigens all meinen Läufen nicht ob kurz oder lange Distanz.
Konnte ich noch nie außer beim Spaziergang dann kann ich ein Gespräch führen.

Schneller werde ich auch nicht eher langsamer [emoji19]


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Läuft man nach Jeff Galloway, steht einer Unterhaltung auch über lange Distanzen nichts im Wege. Naja, meine Frau mag es nicht, wenn ich sie mit "philosophisch-psychologischen Inhalten volltexte". Liegt vielleicht daran, dass ich im Homeoffice vereinsame.[emoji15]

Auch wenn ich durchlaufe kann ich mich noch unterhalten, es sei denn ich gebe wirklich Power.

Ich laufe am Anfang auch nicht schnell los. "Die ersten 10 km ist immer alles chico. Nachher wird's noch anstrengend." meint meine Frau. Stimmt. Ein typischer Fehler, den eher männliche Läufer machen: Zu schnell loslaufen um dann zu schnell abzubauen. [emoji16]
Wenn ich im Wettkampf laufe, orientiere ich mich deshalb eher an Läuferinnen.[emoji6]

Also nicht volle Pulle loslaufen, sondern die Kraft und Ausdauer einteilen.[emoji12]

Cheers,
Joker
10.33 km in 1:05'44 (6'21 min/km) [emoji12]

Cheers,
Joker

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Catwoman

run.de Promi
Toll vielleicht lerne ich das auch mal. Aber wenn ich langsam laufe ist meine Pace vollends im Eimer. [emoji20]

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Joker

run.de Promi
Toll vielleicht lerne ich das auch mal. Aber wenn ich langsam laufe ist meine Pace vollends im Eimer. [emoji20]

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Die Pace wird gemeinhin von den meisten überschätzt. Oder hast Du es wirklich so eilig? [emoji33] [emoji12]

Run happy![emoji106] [emoji6]
Joker

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Catwoman

run.de Promi
Ja ich bin von der schnellen Truppe, jedenfalls sagt mein Mann dies immer. Auch weil ich nichts langsam tun kann bei mir geht alles im Schnellverfahren. War immer schon so. Liegt auch an meinem Temperament. [emoji12] [emoji12]

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Kirsten

run.de Promi
Wenn ich im Wettkampf laufe, orientiere ich mich deshalb eher an Läuferinnen.
Das ist wahrscheinlich wirklich besser. Am Sonntag haben mich gegen Ende nur noch Frauen überholt. Das war schon ein bisschen frustrierend, aber ich hatte mich bewußt entschieden, von Anfang an Gas zu geben und zu sehen, ob es reicht. Hat es nciht ganz, aber immerhin länger als erwartet;)

10km-Läufe und HMs gehe ich immer schnell an. Da weiß ich, dass ich sie immer noch gut zuende bekomme, auch wenn ich zu schnell losgelaufen bin. Bei 20+ Trainingsläufen oder Marathons schaue ich schon, dass ich nicht zu schnell loslaufe, sonst klappt es hintenraus nicht mehr. Beim Traillaufen ist es mir wiederum egal, wie ich anfange. Wenn ich zuerst noch ein paar flache Meter habe, gehe ich die schnell an. Spätestens beim ersten Anstieg ruhe ich mich wieder aus.

Diese Diskussion ist fast schon einen eigenen Thread wert;)

Um wieder aufs Thema zu kommen: 12km mit 5:35 min/km.
 

André

Administrator
Mitarbeiter

Kirsten

run.de Promi
Wir Hobbyläufer können ja auf das Warmlaufen vor einem Wettkampf verzichten.
Das kannst du pauschal nicht sagen. Bei den 10ern und beim HM laufe ich schon ein paar Runden, damit ich nicht ganz kalt loslege und mich verletze. Da starte ich aber auch im vorderen Drittel und muss Gas geben, um den Anderen nicht im Weg zu sein.

Beim Marathon starte ich hinten und nutze die ersten Meter, in denen jeder sein Tempo findet um auch meines zu finden;)
 

Göran

Distanz ist, was der Kopf draus macht.
Toll vielleicht lerne ich das auch mal. Aber wenn ich langsam laufe ist meine Pace vollends im Eimer. [emoji20]

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Glaube mal, die meisten versauen sich ihre Pace gegen Ende eines Laufes. Zu oft habe ich schon erlebt, wieviele Leute man auf den letzten 5 km locker überholt, wenn diese schlicht nicht mehr gerade stehen können.
 

Kirsten

run.de Promi
@Göran : so einen habe ich am Sonntag auch gesehen. Der Arme musste auf den letzten Kilometern gehen... aber ich war auch deutlich langsamer unterwegs als am Anfang:oops:
 

Göran

Distanz ist, was der Kopf draus macht.
... und kassiert hast Du ihn dennoch. :whistle:

Ich werde mit fortschreitender Zeit ja auch nicht schneller, ganz im Gegenteil. Mein Motto heisst stets "Durchlaufen ohne stehen zu bleiben". Und damit ist dann schon verdammt viel gewonnen.
 

Catwoman

run.de Promi
Also stehen bleiben tu ich nur an Ampeln oder wenn ich für so ein Riesending von Traktor Platz machen muss weil ich sonst von den Reifen geplättet werde. [emoji3]

Da wo ich laufe sind ganz viele Landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnereien.

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Catwoman

run.de Promi
Bei mir geht es ja eigentlich nicht um Wettkämpfe oder Marathons sondern um's ganz normale Training und da kommt man schon mal an Ampeln vorbei.

Wenn am 20 März der große Venloop startet ist die gesammte Stadt abgeriegelt und kein Läufer muß an der Ampel wachten. [emoji12] [emoji12]

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Göran

Distanz ist, was der Kopf draus macht.
Ist ja nicht ganz einfach. Da wird man am Anfang ja von der Meute schlichtweg mit gezogen:mad: . Und am Ende fehlt die Luft.

Beim Berlin Marathon bestimmt gar nicht möglich. Oder ? Bei den vielen Leuten gehen die erste Meter bestimmt nur im Schneckentempo, weil alle sich irgendwie im Wege stehen.
Also ich habe die Erfahrung beim Berlin-Marathon gemacht, daß man ausreichend Platz für die eigene Pace hast. Der 17. JUNI und der große Stern sind breit genug für all die Läufer und danach zieht sich das Feld so, daß wiederum genug Platz da ist. Ich fand es dort noch nie zu eng. Beim Halben in Berlin sah das auf der Liebknechtstraße schon anders aus. Straßenreinigung an einer Baustelle und schon staut es sich. Spätestens ab dem Brandenburger Tor geht das dann aber auch dort unkompliziert.
 

Reha

run.de Promi
@Göran : so einen habe ich am Sonntag auch gesehen. Der Arme musste auf den letzten Kilometern gehen... aber ich war auch deutlich langsamer unterwegs als am Anfang:oops:
Vieleicht hat er ähnliches gelesen:

Jürgen Lock, Geschäftsführer des Berlin-Marathon-Veranstalters SCC Events, hat für die Teilnehmer jedenfalls einen Rat: „Haben Sie keine Scheu, die letzten Meter ins Ziel zu gehen.“ Er empfiehlt Freizeitsportlern, auf übertriebene Endspurts zu verzichten.

Seine Stellungnahme beruht auf die Todesfälle von Marathonläufern in der letzten Zeit in verschiedenern Wettbewerben. Laut Statistik versterben die meisten am Ende der Distanz.
 
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