Laufen mit Asthma

Hallo,

vielleicht hat jemand von euch Ideen.

Ich habe seit Jahren Belastungsasthma. Jetzt hab ich ja vorige Woche versucht statt im Studio draußen zu laufen. Von den Füßen her (wie im Vorstellungsthread beschrieben) ging es besser ABER: Nach 20 Minuten gingen die Symptome vom Asthmaanfall los. Jetzt meine Frage: Wieso bekomm ich auf dem Laufband keine Probleme aber draußen schon. War ja vorige Woche nicht kalt- von daher dachte ich das könnte funktionieren- aber Pustekuchen. Woran liegt das und kann man das wegtrainieren ? Oder sollte ich es als Asthmatiker einfach bei drinnen belassen (im Winter werd ich ja sowieso drauf angewiesen sein).

P.S. Medis hatte ich natürlich vorher eingenommen

Liebe Grüße

Romy
 

Göran

Distanz ist, was der Kopf draus macht.
Ein Laufpartner von mir hatte ne zeitlang auch Probleme. Mehrfache Untersuchungen usw. brachten immer dieselben Ratschläge. Er sollte das Laufen sein lassen. Mittlerweile nimmt er Kortisonspray und läuft Marathon.

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Göran

Distanz ist, was der Kopf draus macht.
Der Tip sollte eher in die Richtung gehen, bei Ärzten/Sportmedizinern weiter zu fragen. Es gibt eigentlich fast immer Alternativen.

Davon mal ab hat Kortison heute einen schlechteren Ruf, als es eigentlich ist.

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Martyprivat

Guest
Ich kenne mich damit nicht aus.
Allerdings würde es meine Theorie bestätigen das draußen Laufen mehr abfordert als Laufband.

Ansonsten denke ich das man auch mit Asthma Laufen kann.
Was da sicherlich wichtig ist, langsam steigern und die Belastungen nicht übertreiben.
Und Kortison ist schlimm weil es sich im Rückenmark ablagert und nicht komplett vom Körper abgebaut wird.
Das sollte immer nur sie allerletzte Möglichkeit sein. Das würde ich eher auf das Laufen verzichten bevor ich mir sowas reinziehe!
 

Göran

Distanz ist, was der Kopf draus macht.
Bzgl. der Schädlichkeit von Kortison ist man heute wesentlich weiter, als vor 10 Jahren.

Moderne Corticoide, die in Form von Dosieraerosolen oder Sprays zur inhalativen lokalen Therapie des Bronchialasthmas eingesetzt werden, sind heutzutage so konzipiert, dass sie zwar eine starke lokale entzündungshemmende Wirkung in den Bronchien erzielen, praktisch aber nicht ins Blut gelangen. Typische Nebenwirkungen sind bei dieser Form der Cortison-Therapie deshalb kaum zu befürchten.
http://www.apo.de/asp/co_cortison03.asp?user=4

Ich sag ja, der Ruf hinkt Cortison nach und das u.U. noch sehr lange und natürlich auch nicht ohne Grund. Aber die Zeiten sind moderner geworden, auch diesbezüglich. Kortison wird mittlerweile überall verwendet. Entscheidend dürfte immer die Dosierung sein. Entscheiden muss natürlich jeder selbst.

Ansonsten sehe ich das wie Du. Langsam laufen und die Belastungsgrenze nicht überschreiten

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sunshine79w

run.de Promi
Ich habe zwar hauptsächlich in der Allergiezeit Probleme, aber generell machen meine Bronchien Probleme wenn es schwül ist, feuchtnass gerade im Wald und extrem war. Im Herbst, Winter und im frühen Frühjahr hab ich die beste Laufzeit draußen vom Luft bekommen her.

Also ich würde das mal mit einem Arzt der am besten auch selbst Sport treibt absprechen.

Und bei mir geht es auch soweit das ich sehr viel langsamer angehen muss wie normal. Meist legt sich das bei mir nach ein bis drei Kilometern und mein Körper hat sich dran gewöhnt.
Allerdings hab ich auch (noch) kein diagnostiziertes Belastungsasthma.
 

Roman

run.de Promi
Also. Ich habe allergisches Asthma, und das titt bei mir nur im Juni/Juli auf, wenn bestimmte Gräser unterwegs sind, als vorab Info.

Ich nehme in der Zeit TÄGLICH Cortisonspray. Die Dosis an Cortison ist SO verschwindend gering, wie hier schon mehrfach erwähnt, miner Meinung nach unbedenklich. Ich habe immer Salbutamol bei mir und nehme es auch wenn ich merke die Luft wird drückend oder so.

Funktioniert super, ich kann fast normal weitertrainieren, bis auf die üblichen wärmebedingten Ausfallerscheinungen.

Ich lebe damit seit Jahren und laufe ohne Probleme Wettkämpfe in guten Zeit mit, also wenn du Fragen hast...
 
Ja . Soll ich sogar denn ich soll auch mal unter belastung messen. Soll ja realistisch sein. Heißt ja net umsonst belastungsasthma :) Und war auch grad wieder im fitnessstudio :) nach dem letzten Nachtdienst ist das supi. Macht erstmal wach und nachher nach dem essen bin ich so müde dass ich bis morgen früh durchschlafe und den verlorenen schlaf nachhole

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Highfire

User
Hallo
Ich bin selbst Asthmatiker und Laufe jetzt seit über 10 Jahren. Ich kann nur sagen das ich durch das Laufen eine ganz andere Lebensqualität habe - mir geht es Heute erheblich besser wie früher.
Als erstes kann ich dir sagen das die körperliche Belastung auf dem Laufband lange nicht so hoch ist als wenn du selber läufst - im weiteren kommt dazu das du drinnen viel weniger "Reizfaktoren" wie draussen hast. Ist also "normal" das du beim Laufen in der Natur eher zu nem Asthmaanfall neigst. Ich wollte es damals auch nie hören - aber die Phyche spielt auch eine grosse Rolle - man hört ständig in seinen Körper - und steigert sich so in die kleinsten Reize.
Alle Tipps zu schreiben würde jetzt den Rahmen sprängen - und habe auch nicht unbedingt Lust mich nachher irgendwelchen Posts von Nichtasthmatikern zu stellen - so in Richtung, Cortison Spray, oh das Gift, würde nicht empfehlen..... usw.
Kannst dich gerne melden wenn du Fragen haben solltest.
Mach auf jeden Fall weiter - der Anfang ist wirklich hart, aber ich verspreche dir, es wird sich für dich lohnen !!! Wünsche dir viel Erfolg - keeponrunning!!
 
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