Warum ich manchmal Anders laufe

Göran

Distanz ist, was der Kopf draus macht.
@forrest321

Das sehe ich so gar nicht. Das würde ja bei allen anderen Distanzen dann genauso gelten. 5km, 10 km, Halbmarathon oder auch längere Distanzen. Alles was ich bisher gelaufen bin, bin ich selbstredend nach Körpergefühl gelaufen. Solange das Ziel "ankommen" heisst, ist das Körpergefühl ein durchaus verlässliches Parameter. Ich habe das stets so gehandhabt. Und das habe ich Vorfeld natürlich auch trainiert, zumindest annähernd. Wohlfühltempo halt. Wenn Du natürlich mit dem ersten Lauf gleich zeitliche Ambitionen hast, dann sollte man das anders angehen. Halte ich aber grundsätzlich für gewagt, wenn man eine noch nicht erlaufene Distanz sofort auf Zeit geht. Muss aber eben jeder für sich entscheiden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 551

Guest
@forrest321

Solange das Ziel "ankommen" heisst, ist das Körpergefühl ein durchaus verlässliches Parameter. Ich habe das stets so gehandhabt. Und das habe ich Vorfeld natürlich auch trainiert, zumindest annähernd. Wohlfühltempo halt. Wenn Du natürlich mit dem ersten Lauf gleich zeitliche Ambitionen hast, dann sollte man das anders angehen. Halte ich aber grundsätzlich für gewagt, wenn man eine noch nicht erlaufene Distanz sofort auf Zeit geht. Muss aber eben jeder für sich entscheiden.
... kann ich bestätigen. Meine erste und bislang einzige Überlastungsverletzung hatte ich letztes Jahr nach einem schnellen 5er. Einige Wochen danach bin ich erstmals 20 km gelaufen, danach alle paar Wochen erneut - bis heute ohne Probleme, weil immer schöööön laaaaangsam und nur mit dem Ziel "ankommen". (Ausnahme: 1x HM-Wettkampf und ein schneller Trainings-HM, beides habe ich unbeschadet "überlebt".).
 

Reha

run.de Promi
Einige Wochen danach bin ich erstmals 20 km gelaufen, danach alle paar Wochen erneut - bis heute ohne Probleme, weil immer schöööön laaaaangsam und nur mit dem Ziel "ankommen". (Ausnahme: 1x HM-Wettkampf und ein schneller Trainings-HM, beides habe ich unbeschadet "überlebt".).
Durch den langsamen Aufbau der Streckenlänge stellt sich der Körper darauf ein.
Nicht nur die Muskulatur sondern auch das Körpergefühl hat Vergleiche aus den unterschiedlichsten Gegebenheiten aus dem Training. Jeder gelaufene Lange Lauf ähnelte nicht den anderen. Unterschiedliche Tempos,Temperaturen,Steigungen usw. schärfen das Gefühl für diese Streckenlänge.
Deswegen wird alles besser überschaubar. Das Risiko ist kleiner.

Ein Marathon fällt da aber aus dem Schema.

Beim ersten Marathon kommt das Problem noch dazu niemals die gesamte Streckenlänge bewältigt zu haben.

Die Trainingsläufe gingen ja nur bis max. 35 Km

Da ist nix mit Körpergefühl. Da nimmt man Daten aus den Langen Läufen.
Da erstellt man eine Marschtabelle usw.
 

Catwoman

run.de Promi
Nun manchmal geht es eben nicht. Auch weil es so warm ist.
Hatte Samstag auf meiner Radtour auch irgendwie mit mir zu kämpfen. Mein linkes Knie knackte immerzu und ich fühlte mich ausgelaugt.
Wollte eigentlich so um die 65 km radeln sind aber gerade mal um die 50 km geworden, mehr war eben nicht drin. So what ist eben so.
 

Drino

run.de Promi
Treppen und Hügel und Gewichte schließen sich ja nicht aus.

Abwechslung.
Mal mit Gewicht. Mal Treppen. Mal Hügel. Mal Treppen und Hügel mit Gewicht.
 

Catwoman

run.de Promi
Nun ja Übergewicht habe ich nicht 56 kg bei einer Größe von 1,63 m. Alles noch im grünen Bereich obwohl ich doch gerne wieder um die 53 kg wiegen will. Aber ich kann machen was ich will die restlichen 3 kg bleiben an mir kleben.[emoji53] [emoji19]
 

Drino

run.de Promi
@Reha

Normalerweise gehört neben die Auflistung von Contra Argumenten auch die Aufzählung der Pros. sonst wirkt das irgendwie einseitig.
 
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