Wieso lauft Ihr bzw. habt Ihr mit dem Laufen angefangen?

G

Gelöschtes Mitglied 551

Guest
Habt ihr auch ein Problem mit der Motivation, diese aufrecht zu erhalten?
Ich kann für paar Monate regelmäßig Joggen gehen, aber wenn dann beispielsweise der Winter kommt, ist mir die Lust auf laufen vergangen und ich mache wieder paar Monate Pause.
Mir hilft es, ab und zu an einem Wettkampf teilzunehmen - weil man dann ein Ziel vor Augen hat und es Spaß macht, mit vielen motivierten Leuten gemeinsam zu laufen. Ordentliches Mittelfeld reicht mir da vollkommen;) Und Wettkämpfe/öffentliche Läufe gibt's auch im Winter, z. B. zu Silvester.
 

GokuBlack

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Habe heute mich entschloßen wieder anzufangen... Warum?
Ich habe vor 2, 3 Jahren den Sport vernachlässigt, war unter der Woche 2, 3 mal 5- 8 km joggen.. ( Zeiten habe ich damals nicht getrackt.. )
War zudem 3, 4 mal im Fitness und war gut dabei auch Muskeln aufzubauen und meine überschüssigen Kilos zu verbrennen..
Nach einem Umzug kam alles durcheinander, und so habe ich alles vernachlässigt.. zwar habe ich immer mal wieder angefangen zu laufen oder zu trainieren aber die Motivation war 0 weil man wieder am Anfang steht warhscheinlich..
Heute habe ich mir gedacht dass es wieder sein muss..
1. Ich brauche wieder Ausdauer, auch für mich selbst um fit zu sein und fürs Fitness..
2. ich möchte es mir selbst beweisen und wieder disziplinierter sein..

so kam ich hier auf das Forum und hoffe auf gute Motivation und Information :)

Habe heute getrackt mit Nike RuClub App: 2,17km , 6,21 min/km ... 13:50 Minuten, danach war ich kaputt..
 

Mannibag

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Bei mir wars vor allem um in Form zu bleiben, irgendwann hat mich dann aber schon der Laufvirus ein wenig gepackt. Hatte nie wirklich Zeit mich darauf zu fokussieren, will jetzt aber richtig damit anfangen und meine Zeiten verbessern :)
 

Forrest

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Ich habe mit den Laufen angefangen, um den beruflichen Alltag (Stichwort: Stress) zu entkommen. Und eine Lebensweisheit aus einen Buch, dass ich momentan lese war ausschlaggebend, um meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Ich finde es passend zu meiner Situation und hat zu meiner Motivation beigetragen
 

Sven Weller

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Hi ich bin Sven. Nach meiner ersten sportlichen Leidenschaft dem Handball, habe ich erstmal Kraftsport gemacht. Aber ohne an Wettkämpfen teilzunehmen. Gelaufen und Rennradfahren war ich immer. Allerdings ohne Ziel. Bei der Bundeswehr hat mich dann ein Ausbilder gefragt ob ich nicht bei den Geschwadermeisterschaften mitmachen will. Da bin ich dann gleich 5000, 1500 und die Staffel gelaufen. Alles erste Plätze. Damals bestand ich noch aus 89 kg mit viel Muskulatur. Ich war infiziert und habe mich direkt für den Bremen Marathon 1990 und Berlin abgemeldet. Ohne Trainer nur mit Buch ausgestattet gings ans Training. Daraus wurde dann 2:48 h in Bremen. Als ich dann in meiner Heimatstadt Minden war, sind alle auf mich zugekommen und haben mich motiviert kurze Strecken zu laufen. Das wurde zu meiner Leidenschaft ohne die langen Strecken aus dem Auge zu verlieren.
 

hannarun

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Ich liebe es zu Laufen. Mein Körper fühlt sich danach richtig ausgepowert aus und es gibt nichts schöneres als eine kalte Dusche nach einem schweisstreibenden Lauf. Ich habe schon sehr früh mit dem Laufen begonnen. Damals bin ich mit meinen Eltern mit, weil diese auch sehr begeisterte Läufer sind. Liegt wohl in der Familie. :)
 
Hi zusammen

Ich habe Laufen mein ganzes Leben lang gehasst. Die Kilometer-Läufe damals auf dem Gymnasium noch waren mein grösster Feind. Auch jetzt bin ich noch blutiger Anfänger, aber habe die Freude daran entdeckt. Vor Corona habe ich nur teilweise manchmal gejoggt als Ausgleich zum Krafttraining. Als dann die Fitnesskurse geschlossen waren, habe ich angefangen regelmässig zu joggen und es bis jetzt beibehalten. Insbesondere jetzt im Home Office ist es ein sehr wichtiger Ausgleich für mich, um jeden Tag an die frische Luft zu kommen und meinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

Ich freue mich, das durchzuziehen und irgendwann an einem Lauf aus Freude teilzunehmen :)
 

runnik87

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Hi zusammen

Laufen war nie meine Stärke.
Habe mich sonst Jahre lang sportlich betätigt und irgendwann hatte ich keine Zeit mehr.
Vor 1.5 Jahren, hatte ich viel Stress, im Geschäft, zu Hause, in der Beziehung hatte es mächtig gekrieselt, ich war psychisch ziemlich am Anschlag.. Ich musste aus dem Alltag flüchten, kaufte mir ein Paar Laufschuhe und wollte meinen ganzen inneren Frust abbauen, den Kopf frei bekommen, mich auf etwas anderes konzentrieren.
Ich war nach dem ersten Anlauf, total fertig , aber irgendwie ging es mir mental viel besser. So nahm das ganze seinen Lauf.
Immer und immer wieder schnürte ich die Schuhe, fühlte mich frei, es tat einfach so gut.
Bald kamen auch die persönlichen Ziele, 5km, 7km, 10km u.s.w.
Dann habe ich mich aus Neugier an einem 5km Lauf angemeldet, und wurde von etwa 80 Teilnehmerinnen 18.
Ich war unglaublich stolz.
Es lief mir super, die Freude am Laufen wuchs immer mehr. Ich schloss mich dann im Sommer einem Lauftreff an, einmal wöchentlich waren wir zusammen unterwegs.
Bald kam das nächste Ziel, mein erster Halbmarathon im November.. Alle meinten, es sei noch zu früh, ich laufe dann erst ein gutes halbes Jahr..
Aber das wollte ich gar nicht erst hören.
Ich habe viel trainiert, oftmals alleine, um im November am Lauf teilzunehmen.
Tag X stand vor der Tür und ich war unglaublich nervös.
Es lief mir sensationell, 1h36min, es war ein wahnsinns Gefühl, das geschafft zu haben.
Nun war es an der Zeit neue Ziele zu suchen.
30km, 35km...
Aber auf Dauer war es nicht mehr so interessant. Zumindest nicht alleine.
Also musste ich mir etwas einfallen lassen und begann mit kleinen Bergläufen, welche wieder ein neues Gefühl mit sich brachten.
In der Höhe, am Ziel angekommen, atemberaubende, schwer erlaufene Aussichten geniessen - nur schon dafür lohnte es sich.
Zuletzt kam letzten Sonntag mein erster Marathon dazu.
Es war einfach wundervoll!
Dieses Gefühl, im Ziel angekommen zu sein, wenn auch der Schmerz in den Beinen aufkam.
Jeden Kilometer nochmals durch den Kopf gehen lassen und einfach stolz und glücklich sein, gesund und wohlauf angekommen zu sein.
Dankbar, dass der Körper sowas mitmacht.
Ich könnte mir ein Leben ohne Laufen nicht mehr vorstellen.
Für mich, die beste Therapie die es gibt

Lg
 
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